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22.5.: Neues vom Foraminifera.eu Projekt

Michael stellt neue Features und Vorhaben vom Foraminifera.eu Projekt vor. Bitte bringt Fragen und Vorschläge mit.

Danach wird eine Probe mit vielerlei Mikrofossilen aus dem Oligozän von Südwestfrankreich verteilt und bearbeitet. Die Probe wurde dem Foraminifera.eu Projekt von dem Berliner Molluskenfachmann Dirk zur Verfügung gestellt. Wir haben uns in Berlin Ende April getroffen und den Grundstein für eine längerfristige Zusammenarbeit gelegt.

22.4. Stand Mikropal bei der Langen Nacht der Museen

22.4. 18:00-22.00h: Stand Mikropal bei der Langen Nacht der Museen

vor dem Geologisch-Paläontologisches Museum im CeNak, siehe https://www.langenachtdermuseen-hamburg.de/museen/geologisch-palaeontologisches-museum-im-cenak/

Am Stand sind einige Binokulare aufgebaut, an denen interessante Proben angeschaut werden können. Fotos und Infomaterial sind vorhanden. Werner Baubkus hat den Stand organisiert und beantwortet Eure Fragen.

 

Karl-Otto Bock

Meine Augen sind ein kosmisches Werkzeug, mit dem die Natur sich selbst betrachtet. Zur Würdigung der Sternenstaubbeschaffenheit von Foraminiferen und anderen Mikrofossilien und damit ihrer verwandtschaftlichen Beziehung zu mir selbst, brauche ich eine Stereo(zoom)standlupe. Mit ein paar Pinseln und etwas Zuckerlösung stelle ich zu ihrer Ehre und meiner fortwährenden Belehrung Plummerzellen her – bisher in knapp 12 Jahren mehr als 120 mit etwas weniger als 100.000 Teilchen – für aller Augen. Auf Wunsch fertige ich unentgeltlich Präparationen von Plummer-zellen Eurer Foraminiferen.        Karl-Otto Bock, geboren 1935.

Plummerzelle mit Foraminiferen aus der Antarktis, Weddell Sea,                               erstellt von Karl-Otto. siehe auch http://www.foraminifera.eu/karl-otto.html

 

Volker Ziegler

 

Schaue ich in meine Vitrine im Wohn- zimmer, so stelle ich fest, dass ich mich schon seit meiner Kindheit für Gesteine, Mineralien, Muschel- und Schneckengehäuse sowie andere Spuren der Natur aus Gebirgs- und Küstenlandschaften unterschiedlicher Klimazonen interessiert habe. Auf der Mineralien- und Fossilienbörse war ich von Michaels Vortrag und Durchsicht von Proben im Binokular über die vielfältigen Mikroorganismen der Meere mit wunderschönen Gehäuseformen und Farbmustern so stark begeistert, dass ich nun seit 2015 in der Mikropal mitwirke. Ich wundere mich noch immer, dass ich  während meines Geographiestudiums nie irgendetwas über dieses Thema gehört und auch  keine Materialprobe (Kalkgrube, Aufschluss, Flussufer, Meeresstrände) mit der Lupe betrachtet habe – weder auf Exkursionen noch auf Urlaubsreisen.

Viel Freude bereitet mir das Aussortieren der Mikrofossilien aus Proben verschiedener Länder und Küsten aus unterschiedlichen Zeitepochen sowie das Beschäftigen mit dem Aufbau der Tiergehäuse, der Biologie sowie Lebensweise der jahrmillionenalten und rezenten Meeresorganismen. Mein Ziel ist es, die besondere Formen- und Artenvielfalt der (ehemaligen) Warm- und Kaltmeere kennen zu lernen und besser zu verstehen.

Die Faszination für die ehemalige „kleine Natur“ ergänzt bei mir die Motivation für das Fotografieren und aktive Erleben der heutigen „anderen Natur“, deren Schönheiten und Wunder.

Dr. Marc Theodor

Ich interessiere mich schon von Berufs wegen für Mikrofossilien und bin seit 2012 in der Arbeitsgruppe Mikropaläontologie. Während meines Studiums der Geologie habe ich Foraminiferen kennengelernt und bin seitdem auch nicht von ihnen losgekommen. Um nun aber im wissenschaftlichen Alltag nicht das Interesse und den Blick für die Schönheit dieser Mikrofossilien zu verlieren, genieße ich die Treffen der Arbeitsgruppe.

Cai Uso Wohler

Seit 2016 engagiere ich mich bei den Mikropaläontologen in Hamburg.

Als Sandsammler bin ich beim Betrachten und Fotografieren meiner Sande durch Mikroskope immer wieder über Foraminiferen gestolpert. Dies veranlasste mich, weiterführende Informationen über Foraminiferen zu sammeln.

Derzeit beschäftige ich mich sowohl mit rezenten als auch mit fossilen Foraminiferen und versuche mich über die Fotografie hinaus an der Bestimmung der einzelnen Gattungen und Arten.

Meine Fotos findet ihr unter www.sandphoto.de

Werner Baubkus

Nach 25 Jahren Sklavenarbeit in der Computerindustrie war 2010 ein wirklich sinnstiftendes Hobby notwendig. Und wo kann man reisen (zu den Fundorten) und Männerspielzeug (Mikroskope, Chemiekalien, Kameras, REM) besser kombinieren als in der Mikropaläontologie? Glücklicherweise bin ich dann schnell bei den Hamburger Mikropaläontologen gelandet, wo sich, insbesondere beim Thema Foraminiferen, ein erhebliches Knowhow anzapfen läßt. Daneben hat man im Verein auch Zugriff auf Sand-/Bohrproben aus der ganzen Welt, da neben den von den Mitgliedern aus dem Urlaub mitgebrachten Proben über Michaels Netzwerk viele Kontakte zu Wissenschaftlern und Instituten bestehen.

Mein Schwerpunkt ist dabei die  Fotografie der kleinen Schätzchen, von denen ja viele deutlich kleiner als 1 mm sind.